Die Amerikaner haben sich ja noch nie zufrieden geben können mit Erfindungen aus der alten Welt. Immer sind sie bestrebt, alles zu verbessern. Nachdem sie aus dem Internet eine gigantische pornografische Spielhölle gemacht haben, versuchen sie sich nun am MP3 Format. Das hatte man 1995 in Erlangen am Frauenhofer Institut entwickelt. Eigentlich nur zur Datenkomprimierung, doch wie es mit guten Erfindungen ist, wurde daraus bald mehr. Kaum ein Mensch, der heute keinen MP3-Player hat um alle seine Lieblingsalben immer mit dabei zu haben. Bald könnten auf eben diese Player bei gleichem Speicherplatz noch mehr Tracks passen. Denn US-Wissenschaftlern ist es nun gelungen, die Stücke noch weiter zu komprimieren. Mit der neuen Technik lassen sich 20 Sekunden Musik in gerade einmal 4 Kilobyte abspeichern. Der einzige Haken dabei ist, dass sich bisher nur einzelne Instrumente auf diese Weise wiedergeben lassen. Das liegt daran, dass die Töne nicht mehr aufgezeichnet werden, sondern vom Computer reproduziert. Die Forscher sind zuversichtlich, bald schon mehrere Instrumente so wiedergeben zu können. Bis auch Rockmusik so stark komprimiert werden kann, wird aber noch viel geforscht werden müssen.